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Sonderausstellung
"Heldengrab im Niemandsland"

Museum für Urgeschichte: Heldengrab im Niemandsland - Ein frühungarischer Reiter aus Niederösterreich
- das prunkvolle Grab eines jugendlichen Reiter-Kriegers, sein rätselhafter Tod und wilde ungarische Reiterhorden des 10. Jh.
- Internationale Sonderausstellung rund um den archäologischen Sensationsfund aus NÖ ab 30. März in Asparn/Zaya

Asparn/Zaya (NÖ) - Ab 30. März entführt die internationale Sonderausstellung des Museum für Urgeschichte "Heldengrab im Niemandsland - Ein frühungarischer Reiter aus Niederösterreich" in die Zeit der Ungarneinfälle in Europa (10. Jh.). Im Zentrum der Ausstellung steht der archäologische Krimi um Schicksal und Grab eines jungen ungarischen Reiter-Kriegers, der fern der Heimat mit Pferdebeigabe und prunkvoller Ausrüstung in NÖ bestattet wurde. Weitere Highlights: exotisch anmutende Säbel und Gürteltaschen, silber-verziertes Zaumzeug sowie Alltagsgegenstände der gefürchteten Reiternomaden aus dem Ungarischen Nationalmuseum u. ungarischen Regionalmuseen.

Von 30. März bis 28. Mai 2007 führt die internationale Sonderausstellung des Museum für Urgeschichte "Heldengrab im Niemandsland - Ein frühungarischer Reiter aus Niederösterreich" in die Zeit der ungarischen Beutezüge nach Westeuropa im 10. Jahrhundert nach Christus, als die Einfälle ungarischer Reiterscharen das christliche Abendland in Angst und Schrecken versetzten.

Archäo-Krimi: Das Heldengrab im Niemandsland
Gnadendorf in NÖ vor 1000 Jahren: Ein bis zwei Tagesritte von seiner Heimat entfernt wird ein 14-jähriger ungarischer Krieger mit großem Prunk und wertvollen Ausrüstungsgegenständen bestattet. Sein siebenjähriger Hengst wird mit Zaumzeug, Sattel und Steigbügeln neben ihm beigesetzt. Ein Jahrtausend später versuchen Archäologen, die Fragen rund um das rätselhafte Grab zu klären: Ist der junge Krieger an seiner Krankheit gestorben? Warum wurde er fernab der Heimat bestattet? Warum wurde ihm eine Ausrüstung mit ins Grab gegeben, die seinem Großvater gehört haben könnte? Das Grab des ungarischen Jünglings ist samt kostbaren Grabbeigaben und den erhalten gebliebenen Pferdeteilen im Rahmen der Ausstellung im Original zu sehen.

Highlights der Ausstellung: Exponate der Reiternomaden
Rund um den archäologischen Sensationsfund des jungen ungarischen Kriegers aus NÖ macht die Sonderausstellung die bewegte Epoche der Ungarneinfälle ins christliche Abendland lebendig. Exotisch anmutende Ausrüstungsgegenstände und Schmuck aus Deutschland, Ungarn und Österreich erzählen von den wilden und stolzen ungarischen Reiter-Kriegern, die Europa in "Schutt und Asche" legten. Unter den Highlights: Das Schwert eines Bewohners der Befestigung von Gars am Kamp, silberbeschlagene Säbel ungarischer Reiterkrieger, prunkvolle Waffengürtel mit silbernen Schnallen, vergoldeten Gürtelbeschlägen und Taschendeckel, todbringende ungarische Pfeilspitzen aus eroberten Befestigungen (Niederösterreich), Überreste eines Reflexbogens, ein Bogenköcher mit schamanistisch anmutenden Motiven aus Silber und Armreife aus massivem Gold (Ungarisches Nationalmuseum Budapest).

Geschichte: Die Ungarneinfälle in Westeuropa
Auf der Suche nach neuem Siedlungsgebiet fielen die ungarischen Reiternomaden im frühen 10. Jahrhundert in Westeuropa ein. Die Schnelligkeit, mit denen die gewandten Reiterhorden ihre Beutezüge durchführten, versetzte das christliche Abendland in Angst und Schrecken. Die ostfränkischen Heere konnten die Reiterscharen über 50 Jahre nicht stoppen, die Ungarn gelangten bis an die Grenzen Dänemarks, nach Burgund, Südfrankreich, Italien und ins Elsass. Erst nach der vernichtenden Niederlage, die ihnen König Otto in der Schlacht auf dem Lechfeld 955 zufügte, stellten die Ungarn ihre Plünderungen ein. Die Umwandlung des reiternomadischen Stämmebundes zu einem mittelalterlichen, christlichen Staat begann.

Heldengrab im Niemandsland - Ein frühungarischer Reiter aus NÖ
30 März bis 28. Mai 2007
Im Museum für Urgeschichte des Landes NÖ in Asparn/Zaya.

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Römisch-germanischen Zentralmuseum in Mainz, dem Ungarischen Nationalmuseum Budapest, dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien und dem Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich in Asparn/Zaya.

Highlights 2007
Fr., 30.März: Heldengrab im Niemandsland (Sonderausstellung bis 28.Mai)
Di., 1.Mai: Bogenturnier für Langbogen
So., 20.Mai: Keltenfest
Fr., 15.Juni: 100.000 Jahre Sex (Sonderausstellung bis 16.Sept)
Mo., 23.Juli: Ferien in der Steinzeit (bis 3. August)
So., 26.Aug: Steinzeitfest
Sa., 6.Okt: Nacht der keltischen Feuer

Rückfragehinweis:
Mag.a Verena Brandtner Mag. Josef Engelmann
0676/5925402 0664 2566030 bzw. 07946 6545-11 verena.brandtner@wortart.at josef.engelmann@1a-PR.com

Fotos: www.urgeschichte.com > Presse

Urgeschichte zum Mitmachen und Begreifen für die ganze Familie
Das Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich in Asparn/Zaya hat sich durch die Kombination von Dauerausstellung samt Freigelände, Sonderausstellungen, Events und wöchentlichen Workshops zur lebendigen Archäologie zu einem österreichweit einzigartigen Ausflugsziel entwickelt.
Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich
Franz-Hampl-Platz 1, 2151 Asparn/Zaya
Tel.: 02577 8039
www.urgeschichte.com
Lage: Das Museum für Urgeschichte liegt im Bezirk Mistelbach (NÖ). Es ist von Wien über die Brünner Straße (E7) in einer knappen Autostunde erreichbar.
Öffnungszeiten: 30. März - 30. Nov. 2007, Di. bis Fr.: 9:00 - 17:00 Uhr, Sa/So/Fei: 10:00 - 18:00 Uhr. Ab 10. September auch montags geöffnet.
Eintritt: Erwachsene 4 Euro, SchülerInnen 2 Euro, Senioren/Studenten 3 Euro
Kinder unter 6 Jahre, Behinderte, Lehrer mit Klassen, NÖ Card-Besitzer: Gratis
Das Museum für Urgeschichte ist Mitglied im Verbund NÖ-Card, TOP-Ausflugsziele, NÖ Familienpass

Silhouette eines Reiterkriegers vor stimmungsvollem Hintergrund.

Foto: ©Museum für Urgeschichte

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Silberne Taschendeckel: Die silberne Taschendeckelplatte mit reliefiertem, gefiedertem Pflanzendekor auf vergoldetem Hintergrund stammt aus einem reichen ungarischen Kriegergrab in Szolnok. Erstes Drittel des 10. Jh.

Foto: ©Museum für Urgeschichte

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