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Sonderausstellung
"Donau, Fürsten und Druiden -
Die Kelten entlang der
Donau"

Asparn/Zaya - "Donau, Fürsten und Druiden - Die Kelten entlang der Donau" ist der Titel der internationalen Ausstellung, die von 28. April bis 26. November 2006 im Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich zu sehen ist.

Die Exponate zeugen von mächtigen keltischen Fürsten, reichen Siedlungen, Warenverkehr in den mediterranen Raum und blutigen Ritualen. Als internationales Projekt gibt die Ausstellung neue Einblicke in das Leben der Kelten in Österreich und Süddeutschland.

Die Kelten bestimmten im letzten Jahrtausend vor Christus Wirtschaft, Politik und Kultur in unseren Breiten. Sie üben noch heute eine besondere Faszination aus.

Keltische Kultur an der Donau
Die Donau war eine der bedeutendsten Handels- und Kommunikationsstraßen der Völker der Eisenzeit Mitteleuropas. Im Rahmen der Ausstellung ist sie das blaue Band, das die unterschiedlichen Lebensformen und Rituale der keltischen Stämme entlang ihres Laufes miteinander verknüpft. Die Ausstellung beleuchtet die internationalen Beziehungen der Kelten samt Warenverkehr und erzählt von ihrer Wertschätzung der mediterranen Lebensweise und Kulturtechniken. Sie berichtet von keltischen Städten samt Handwerksvierteln mit internationalen Fachleuten, den weithin sichtbaren prunkvollen Bestattungen sowie dem kultischen Leben entlang der Donau.

Highlights der Ausstellung: Die Exponate
Die Ausstellung präsentiert erstmals das kürzlich entdeckte keltische Heiligtum aus Roseldorf (NÖ) der Öffentlichkeit. In ihm gefundene menschliche Schenkel- Arm- und Schädelknochen liefern den Beweis für Menschenopfer der Kelten im Weinviertel. Weniger blutrünstig sind die Exponate des frühkeltischen Fürstensitzes Heuneburg (Baden-Württemberg). Sie zeigen die Kelten von ihrer weltmännischen Seite: Eine Festungsmauer nach Vorbildern aus dem Mittelmeerraum und kostbare bemalte griechische Trinkgefäße lassen auf regen Kontakt zum mediterranen Raum schließen. Ein weiters Highlight ist die Situla von Kuffarn (NÖ), die erstmals im Original in Asparn zu sehen ist. Der Bronzeeimer zeigt seltene Abbildungen von keltischen Kriegern, Wagenrennen und einem Boxkampf. Zur Ausstellung erwartet Lauermann bis zu 30.000
Besucher.

Internationale Kooperation und Sponsoring
Die Ausstellung "Donau, Fürsten und Druiden - Die Kelten entlang der Donau" ist Teil eines LEADER+ Projektes zur Kooperation zwischen dem Museum für Urgeschichte (Asparn/Zaya, NÖ), dem Heuneburgmuseum (Hundersingen/Donau, Baden-Württemberg, D) und dem Museum Quintana (Künzing, Bayern, D). Das Naturhistorische Museum in Wien hat zusätzliche bedeutende Funde beigesteuert. In den nächsten Jahren ist die Ausstellung in den deutschen Partnermuseen zu sehen.
"Die Archäologie steht finanziell auf schwachen Beinen, um so erfreulicher ist es, Partner aus der Wirtschaft zu finden", so Lauermann.
Die Sonderausstellung steht unter der Patronanz der Firma Rembrandtin Farben und Lacke.
Zu seinem Engagement meint Hubert Culik, Geschäftsführer Rembrandtin Lacke:
"Normalerweise wird darüber nicht gesprochen, aber es ist eine Tatsache: Nanotechnologie bei Farben wurde bereits zur Zeit der Kelten angewendet, wenn etwa Keramikgefäße mit Mineralfarben beschichtet und dann gebrannt wurden. Wer keine Geschichte hat, hat keine Zukunft. Wir wollen Innovation mit Tradition verbinden".

Keltenschwerpunkt im Familienprogramm
Mit der aktuellen Sonderausstellung steht das Museum für Urgeschichte ganz im Zeichen der keltischen Kultur. Weiters am Programm für die ganze
Familie:
Keltenfest (10 jähriges Jubiläum, 20. und 21. Mai)
Irish - Celtic Open Air Festival (18. und 19. August)
Die Lange Nacht der keltischen Feuer (7. Oktober)
Betty Bernsteinführung - Die Sucher nach dem Keltenschatz für Kinder (4. Juni, 2. Juli), Silber der Götter - keltische Goldschmiedekunst Workshop
(18. Juni)
Rückfragehinweis:
Verena Brandtner: verena.brandtner@wortart.at, 0676/5925402
Josef Engelmann: josef.engelmann@1a-PR.com, 0664/2566030 bzw. 07946 6545-11
Fotos: www.1a-pr.com
Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich
Franz-Hampl-Platz 1, 2151 Asparn/Zaya, Tel.: 02577 8039
www.urgeschichte.com

Urgeschichte zum Mitmachen und Begreifen für die ganze Familie
Das Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich in Asparn/Zaya hat sich durch die Kombination von Dauerausstellung samt Freigelände,
Sonderausstellungen, Events und wöchentlichen Workshops zur lebendigen Archäologie zu einem österreichweit einzigartigen Ausflugsziel entwickelt.
Das Museum für Urgeschichte liegt im Bezirk Mistelbach (NÖ). Es ist von Wien über die Brünner Straße (E7) in einer knappen Autostunde erreichbar.
Öffnungszeiten: 1. April bis 26. November 2006, Di. bis Fr.: 9:00 - 17:00 Uhr, Sa/So/Fei: 10:00 - 18:00 Uhr. Ab 11. September auch Montags geöffnet.
Eintritt: Erwachsene ab 3,50 Euro, SchülerInnen 1,50 Euro, mit Familienpass:
Kinder kostenlos
Das Museum für Urgeschichte ist Mitglied im Verbund NÖ-Card.

Ein prunkvoll verziertes Stierkopfgefäß aus Gemeinlebarn (NÖ). Das geheimnisvolle Kultgefäß stammt aus einem Grabhügel der frühen Keltenzeit. Vermutlich enthielten die Stierkopfgefäße einen magischen "Unsterblichkeitstrank".

Foto: Museum für Urgeschichte

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Einblicke in das Leben keltischer Fürsten und Druiden gewährt die Sonderausstellung 2006 im Museum f. Urgeschichte des Landes Niederösterreich.

Foto: Museum f. Urgeschichte

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