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Einblicke
in das Leben keltischer Fürsten und Druiden gewährt
die Sonderausstellung 2006 im Museum für Urgeschichte
des Landes Niederösterreich.
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Museum für Urgeschichte
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Bereits
zur Keltenzeit verfügten manche Menschen über
relativ hohes medizinisches Wissen: An diesem Kelten
wurde eine Schädeloperation durchgeführt.
Der Schädel ist in der Dauerausstellung des Museums
für Urgeschichte zu sehen.
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Stierkopfgefäß
aus Gemeinlebarn (NÖ): Das prunkvoll verzierte
Gefäß stammt aus einem Grabhügel der
Hallstattkultur. Manche Archäologen meinen, daß
Stierkopfgefäße einen magischen "Unsterblichkeitstrank"
enthalten haben, der den Verstorbenen mit ins Grab gegeben
wurde.
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Museum für Urgeschichte
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Goldene
Arm- und Halsringe, gefunden im Grabhügel eines
Fürsten an der oberen Donau.
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Heuneburgmuseum
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Kleine
Flasche - große Bedeutung: Dieses kleine Bronzegefäß
wurde in Nordsyrien hergestellt. Die "Syrische
Situla" ist bislang einzigartig in der Zone nördlich
der Alpen. Sie zeugt von weitreichenden Handelsbeziehungen
bis in den Mittelmeerraum.
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Keltisches
Gold und keltische Keramik, Detail.
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Keltisches
Gold und keltische Keramik,
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In
Niederösterreich hat sich eine stattliche Zahl
von Großgrabhügeln der Hallstattkultur erhalten.
Oft werden diese Grabhügel aus der Zeit der frühen
Kelten als "Pyramiden des Weinviertels" bezeichnet.
Im Bild: Der liebevoll "Großmugl" genannte
größte Grabhügel.
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Museum für Urgeschichte
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Rätselhafte
Bilder befinden sich auf den Situlen genannten Eimern
aus Bronzeblech, die aus der Zeit der frühen Kelten
stammen. Die Situla von Kuffarn wird erstmals im Original
im Museum für Urgeschichte zu sehen sein.
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Museum für Urgeschichte
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Situla
von Kuffarn, Detail: Trinkszene. Handelt es sich bei
dem Zecher aus der frühen Keltenzeit um einen Fürsten
oder Priester? Handelt es sich um ein Gastmahl oder
eine Kulthandlung? Wir wissen es nicht. Möglicherweise
spiegeln die Festszenen eine ideale Welt wieder. Vielleicht
erzählen die Bilder der Situlen aber auch von Festen,
die für Verstorbene gefeiert wurden.
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Museum für Urgeschichte
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Rekonstruktionszeichnung
des keltischen Heiligtums von Roseldorf: Die erst kürzlich
entdeckte Kultstätte ist das erste eindeutig keltische
Heiligtum, das außerhalb Frankreichs entdeckt
wurde. Durch Ausgrabungen konnten nicht nur Ritualhandlungen
mit keltischen Waffen nachgewiesen werden, sondern auch
Tier- und Menschenopfer.
Grafik:
Naturhistorisches Museum Wien
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Keltische
Kultur und Lebensweise wird von den Archäologen
mit dem Begriff La Téne Kultur umschrieben. Die
La Téne Kultur erstreckte sich von Südfrankreich
über Mitteleuropa bis Rumänien.
Grafik:
Museum für Urgeschichte
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